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Geschichte
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Publié le 27/08/2013 16:00:00
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Zwischen Ligure und 1900 hat sich die Schreibweise von Théoule unter dem Einfluss verschiedener Autoren von Texten und Karten mehrfach geändert:
- Unter der römischen Besatzung: Tèle
- Um 450 n.Chr. : Telle (nach den Memoiren von Saint Eucher)
- Um 1636 : Theoulle (nach einer religiösen Schrift vom 10. August 16' - 16)
- Um 1640 : Téoule (Landkarte)
- Um 1700 : Tuelle (Karte von der Reede)
- Ende 18. Jahrhundert : Teule und pointe de Teule (auf der Karte von Cassini)
- um 1807 : Teoile (Landkarte).

Théoule gehörte bis zur Französischen Revolution zum Gebiet des Feldherrn Seigneur de la Napoule. Heute haben die vier Häfen mit ihren Yacht und ihre Fischereischiffe die damaligen natürlichen Häfen der unzähligen Handelsschiffe und Ankerplätze der Kriegsschiffe des 17. Jahrhunderts ersetzt.

 
 

Auf eine Anordnung von Richelieu wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Wachturm zur Verteidigung der Inseln und Reede errichtet. Dieser wurde jedoch bereits einige Jahre später aus finanziellen Gründen gröβtenteils abgerissen.

Das Schloss von Théoule hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Es wurde im 17. Jahrhundert auf eine ehemalige Savonnerie (also einer Fertigung von Seife) gebaut,
deren Relikte und Überreste noch heute unter der Erde liegen. Seine gegenwärtige Architektur hat es durch Anpassungen und Anbauten zu Beginn des letzen Jahrhunderts bekommen.

 
 

Die Legende der Schmuggler: Eine nach Monsieur Gardanne benannte Grotte. Am 10. April 1863 kommt die erste Eisenbahn im Bahnhof von Cannes an. Obwohl Théoule damals weniger als 50 Einwohner hatte erhählt es bereits 1882 einen eigenen Bahnnhof, da der Verwaltungsrat der Gesellschaft PLM von dessen Schönheit verführt wurde.

 Théoule - Mit Blick über die Riviera und umgeben von rote Farbe vom Porphyr: sowohl von den Felsen als auch vom Blut der elf gefallenen Soldaten, die in der Nacht vom 14. auf den 15. August 1944 ungekommen sind und derer jedes Jahr am 15. August gedacht wird. In der nähe des Denkmals der gefallenen Soldaten sind ihre Namen eingraviert. Das groβe Kreuz Croix de Lorraine erinnert an den Appel des 18. Juni 1940 und ist dort aufgerichtet, wo die Soldaten damals die Schiffe verlassen wollten - dem einzigen Ort der Alpes Maritimes.

 
 

Um 1888, dank einer Gabe der Familie Perron, hat der Pfarrer Francois Virgili die Villa Sainte Camille gegründet, wo Monsieur Abel Baliff, der Gründer und Präsident des Touring Club de France, sich ausgeruht hat. Er hat sich hier niedergelassen und den Rest seines Lebens hier verbracht da er dem Charme der Region erlegen ist und sich in die Gegend verliebte. Heute liegt er auf dem kleinen Ortsfriedhof begraben

Von einem Matrose 1864 aus Australien nach La Bocca importiert, hat die Mimose Théoule schnell erreicht. Am Anfang des letzen Jahrhunderts hat sich hier eine der gröβten Mimosenschulen Südfrankreichs mit über 4000 Sträuchern befunden. Jedes Jahr nehmen 400 bis 500 Sportler am Radrennen "la route du Mimosa" teil.

 
 

Théoule würdigt einen groβen Helden des Widerstandes, den General Bertrand, mehrfach wiedergewählter Bürgermeister der Gemeinde sowie seine Frau "Mary" (ihr Deckname während des Widerstandes) Unauffällig haben Mann und Frau das Geheimnis des von der Wehrmacht zur Verschlüsselung von Nachrichten benutze Enigma Gerätes entdeckt.

Die Architektur der schönen Villen, gebaut anfangs des 19. Jahrhunderts, dem Hafen "Port la Galère" aus dem 20. Jahrhundert und auch die jüngere Architektur von Anti Lovag verleihen Théoule ein stillvolles Ansehen. Die Geschichte von Théoule-sur-Mer wäre jedoch nicht komplett, ohne die Namen bekannter Menschen zu erwähnen, die hier mal gelebt haben, wie beispielsweise Pierre Cardin.